Startseite
GemäldeKataloge & DruckeBiographieKontaktDruckversionSeite versenden
StillebenArchitekturenLandschaftenÜbersicht_
 
 
  << ZURÜCK  VOR>>    01 / 09 Architekturen    ÜBERSICHT    VERGRÖSSERN
Bahnhof, Öl auf Leinwand, 90 x 100 cm, 2003
 

   
Bahnhof, Öl auf Leinwand, 90 x 100 cm, 2003
Station, Oil on canvas, 90 x 100 cm, 2003

 

Architekturen
Buildings

Es herrscht eine Atmosphäre zwischen Kraft und Verletzlichkeit,
Selbstgenügsamkeit und Isolation.
..

Die „Häuser - Bilder“ stellen einen eigenen Werkkomplex innerhalb des malerischen Oeuvres Stefan S. Schmidts dar, der seit ca. 2001 entsteht und kontinuierlich weiter entwickelt wird.
Die stark reduzierten Gebäude entstehen prinzipiell aus der Erinnerung, so daß sie zu archaisch-elementaren Typen verdichtet werden.
So bleiben sie bewußt in der Schwebe zwischen Architekturmodell und Kinderspielzeug. Diese kalkuliert inszenierte Uneindeutigkeit wird einerseits unterstützt durch Isoliertheit und Unbestimmtheit in Bezug auf Ort und Dimension, andererseits durch leicht „unstimmige“ Perspektiven.
So entstehen skulpturhafte Mahnmale, die in ihrer hermetischen Verschlossenheit weit mehr präsentieren als bloß ihre Fassade. Wie bei den Stilleben werden auch hier die Objekte zu Charakteren, es herrscht eine Atmosphäre zwischen Kraft und Verletzlichkeit, Selbstgenügsamkeit und Isolation, Sehnsucht und Erinnerung.

Gelegentlich werden die Motive überlagert durch lineare Illustrationen und Schrift- bzw. Textfragmente, die häufig aus einem Lehrbuch für Turnlehrer aus dem Jahr 1911 stammen, wodurch zusätzliche Bedeutungs- und Assoziationsebenen erschlossen werden.

  Since 2001 the „Buildings“ represent an independant group of works within Stefan S. Schmidt’s oeuvre.
In all their reduction and simplicity these paintings show archetypical buildings. Due to the vagueness of size, dimension and place as well as a certain inaccurateness in perspective they remain in a hazy „nowhere-area“ and the question wether they are architectural models or children’s toys must remain unanswered.
So, in all their reticence, they become monuments which represent more than their facade, possibly something we can find deep in our own minds: thoughts, ideas, experiences, memories...
In all their „splendid isolation“ these „Building-objects“ obtain qualities of characters as do the still-lives so that we can feel an atmosphere of strength as well as vulnerability, of self-sufficiency as well as isolation, of yearning as well as reminiscences.

Sometimes, the Buildings are combined with illustrations and texts taken from a sports-teacher‘s teytbook from 1911, so that further layers of meaning and further associations are possible.

 
 
Stefan S. Schmidt, Heinrich Heine Straße 45, 35039 Marburg, DeutschlandE-Mail