Die
„Häuser - Bilder“ stellen
einen eigenen Werkkomplex innerhalb des malerischen
Oeuvres Stefan S. Schmidts dar, der seit ca.
2001 entsteht und kontinuierlich weiter entwickelt
wird.
Die stark reduzierten Gebäude entstehen
prinzipiell aus der Erinnerung, so daß
sie zu archaisch-elementaren Typen verdichtet
werden.
So bleiben sie bewußt in der Schwebe
zwischen Architekturmodell und Kinderspielzeug.
Diese kalkuliert inszenierte Uneindeutigkeit
wird einerseits unterstützt durch Isoliertheit
und Unbestimmtheit in Bezug auf Ort und Dimension,
andererseits durch leicht „unstimmige“
Perspektiven.
So entstehen skulpturhafte Mahnmale, die in
ihrer hermetischen Verschlossenheit weit mehr
präsentieren als bloß ihre Fassade.
Wie bei den Stilleben werden auch hier die
Objekte zu Charakteren, es herrscht eine Atmosphäre
zwischen Kraft und Verletzlichkeit, Selbstgenügsamkeit
und Isolation, Sehnsucht und Erinnerung.
Gelegentlich werden die Motive überlagert
durch lineare Illustrationen und Schrift-
bzw. Textfragmente, die häufig aus
einem Lehrbuch für Turnlehrer aus dem
Jahr 1911 stammen, wodurch zusätzliche
Bedeutungs- und Assoziationsebenen erschlossen
werden.
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Since
2001 the „Buildings“ represent
an independant group of works within Stefan
S. Schmidt’s oeuvre.
In all their reduction and simplicity these
paintings show archetypical buildings. Due
to the vagueness of size, dimension and place
as well as a certain inaccurateness in perspective
they remain in a hazy „nowhere-area“
and the question wether they are architectural
models or children’s toys must remain
unanswered.
So, in all their reticence, they become monuments
which represent more than their facade, possibly
something we can find deep in our own minds:
thoughts, ideas, experiences, memories...
In all their „splendid isolation“
these „Building-objects“ obtain
qualities of characters as do the still-lives
so that we can feel an atmosphere of strength
as well as vulnerability, of self-sufficiency
as well as isolation, of yearning as well
as reminiscences.
Sometimes, the Buildings are combined with
illustrations and texts taken from a sports-teacher‘s
teytbook from 1911, so that further layers
of meaning and further associations are
possible.
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